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Wiederaufnahme des Schulungsbetriebs / Coronaupdate

Liebe TeilnehmerInnen,
wir alle sind durch das Virus im Alltag eingeschränkt. Das wird auch noch Monate so bleiben. Im Rahmen der Coronaschutzverordnung – CoronaSchVO (Fassung vom 16.5.2020) sind nun außerschulische Bildungsangebote wieder erlaubt, also auch der Betrieb der Bonner Kaffeeschule. Mit den Brewing-Workshops vom 18. bis 20.5. wird der Schulungsbetrieb nach und nach wieder aufgenommen. Damit wir gemeinsam an der Aus-bzw. Weiterbildung (oder in den Freizeitkursen) arbeiten können, gilt es einige Regeln zu beachten.

Grundsätzlich gilt:
• Abstand halten beim Husten oder Niesen und wegdrehen
• Niesen in die Armbeuge oder in ein Papiertaschentuch, das danach entsorgt wird
• Berührungen bei der Begrüßung anderer Menschen vermeiden
• Hände aus dem Gesicht fernhalten
• Hände regelmäßig und gründlich waschen, mindestens 20 Sekunden lang mit Wasser und Seife. Bei gründlichem und regelmäßigem Händewaschen ist die Benutzung von Desinfektionsmitteln nicht erforderlich

Mundschutzpflicht beim Betreten der Bonner Kaffeeschule
Es besteht ab Betreten der Schulungsräume die Pflicht, eine sog. Alltagsmaske zu tragen (Mundschutz, Tuch, Schal, o.ä.). Dies gilt für alle Teilnehmerinnen/Teilnehmer beim Eintreffen und überall, wo der Mindestabstand ausnahmsweise nicht einzuhalten ist.
Im Unterricht/währned des Workshops ist – wie in Schulen – das Tragen von Masken bei gewährleistetem Sicherheitsabstand nicht erforderlich. Es ist aber erlaubt.
Auch mit Maske sollte der von der WHO empfohlene Sicherheitsabstand von mindestens 1,50 m zu anderen Menschen eingehalten werden. Jeder Teilnehmer sorgt selbst für ausreichenden Mundschutz.

Folgende Hinweise des Bundesamtes für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) sind zu beachten:
• Auch mit Maske sollte der von der WHO empfohlene Sicherheitsabstand von mindestens 1,50 m zu anderen Menschen eingehalten werden.
• Die Hände sollten vor Anlegen der Maske gründlich mit Seife gewaschen werden.
• Beim Anziehen einer Maske ist darauf zu achten, dass die Innenseite nicht kontaminiert wird. Die Maske muss richtig über Mund, Nase und Wangen platziert sein und an den Rändern möglichst eng anliegen, um das Eindringen von Luft an den Seiten zu minimieren.
• Bei der ersten Verwendung sollte getestet werden, ob die Maske genügend Luft durchlässt, um das normale Atmen möglichst wenig zu behindern.
• Eine durchfeuchtete Maske sollte umgehend abgenommen und ggf. ausgetauscht werden. Die Außenseite, aber auch die Innenseite der gebrauchten Maske ist potenziell erregerhaltig. Um eine Kontaminierung der Hände zu verhindern, sollten diese möglichst nicht berührt werden.

Im Rahmen der Workshops ist das Abstandsgebot jeweils zu beachten. Bei Tätigkeiten, bei denen eine engere körperliche Nähe nicht zu vermeiden ist, ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung erforderlich.

Verkosten
Kaffee ist immer ein sensorisches Erlebnis. Sensorik immer ein Bestandteil der Workshopformate. Um verschiedene Kaffees verkosten zu können erhält jede/r Teilnehmer kleine Einwegbecher mit den Kaffeeproben. Diese dürfen nicht getauscht werden. In den reinen Sensorikformaten wir darüber hinaus beim Cupping jeweils mit einem Cuppinglöffel in der Kaffeeprobe die Probe auf den eigenen Cuppinglöffel übertragen.
Benutzes Geschirr in allen Kursen sollte direkt nach dem Gebrauch in den Spülmaschinenkorb gestellt werden.

Pausenzeiten, Verpflegung und Lüften
Auch in den Pausen muss gewährleistet sein, dass der vorgegebene Abstand gehalten wird. Pausenzeiten dürfen nur im Seminarraum oder auf den Flächen draußen vor dem Haupteingang verbracht werden.
Regelmäßiges Lüften der Seminarräume ist zu gewährleisten. Konkret bedeutet dies möglichst oft mit geöffneten Fenstern zu arbeiten und mehrmals am Tag durchzulüften. Stehen normalerweise Snacks (Gebäck und Obst) in den Workshops auf dem Tisch, so muss in Corona-Zeiten leider entfallen.

Sanitärräume
Zur Reinigung der Hände werden hautschonende Flüssigseifen und Handtuchspender im Sanitärraum zur Verfügung gestellt. Auch Desinfektionsmittel sind vorhanden.

Im Falle einer Erkrankung oder Verdachtsfällen
Im Fall einer Erkrankung oder Kontakt mit einem Erkrankten bitte die Bonner Kaffeeschule informieren.
Zum Schutz aller erfolgen solche Meldungen per Mail vor dem Besuch in der Bildungseinrichtung. Anschließend bitte beim Hausarzt das weitere Vorgehen erfragen.
Teilnehmer, die krank sind, dürfen nicht am Unterricht teilnehmen. Hier obliegt es dem Kursleiter, sie nach Hause zu schicken.

Didaktische Gestaltung der Workshops unter den durch die Landesverordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus vorgegebenen Bedingungen
Viele etablierte aktivierende Unterrichtsmethoden und Sozialformen sind derzeit bis auf Weiteres zum Schutz aller Beteiligter bei Präsenzunterricht vor Ort nicht möglich.
• Unterrichtmethode: Frontalunterricht (fragend-entwickelnder Unterricht, Vortrag)
• Sozialformen: nur Einzelarbeit, keine (Klein-)Gruppenarbeiten an den Geräten. Es kann zu Wartezeiten kommen, bis der/die nächste eigene Gertänke zubereitet.
• Keine Unterstützung der Teilnehmer/-innen an ihrem Sitzplatz
• Nicht durch die Reihen gehen
• Keine Nutzung von Flipcharts, Stiften, Moderationswänden o. ä. durch die Teilnehmer/-innen
• Unterrichtsmaterialien aus Hygienegründen möglichst namentlich markieren und nicht tauschen.

Wichtige Grundvoraussetzungen, um an den Seminaren teilnehmen zu können:
1. Teilnehmer müssen das Einverständnis zur Teilnahme erklären und ihre Daten in der Buchungsmaske hinterlassen. Es gilt die Datenschutzgrundverordnung.
2. Teilnehmer müssen die ausgehängten „Hinweise zum neuartigen Coronavirus für Bildungseinrichtungen“ des Bundesgesundheitsministeriums (infektionsschutz.de) sowie die „Verhaltensregeln und -empfehlungen zum Schutz vor dem Coronavirus im Alltag und im Miteinander“ beachten.

Bei Zuwiderhandlungen gegen diese Auflagen hat der Varanstalter im Rahmen des Hausrechtes die Möglichkeit, den Teilnehmer vom Unterricht auszuschließen.

 

Die 10 wichtigsten Hygienetipps

Corona-Virus-Pandemie & Schulungsbetrieb

Liebe Kaffeefreunde,

der Betrieb der Bonner Kaffeeschule ist eingestellt. Nach Erlass des Landes NRW vom 17.3. für alle Anbieter von Freizeitaktivitäten und außerschulischen Bildungseinrichtungen und dem Ansammlungsverbot der Bundesregierung vom 22.3. sind Workshops bis Anfang April abgesagt. Auch alle Außer-Haus-Coaching- und Beratungstermine bis Mitte April sind gecancelt. (Update 30.3.2020: Die Kontaktsperre der Bundesregierung gilt aktuell bis zum 20.4.2020 // Update 15.4.2020:  Die Kontaktsperre der Bundesregierung ist verlängert bis zum 3.5.2020 //Update 6.5.2020: Die Kontaktbeschränkungen werden bis zum 5. Juni verlängert, eine Anfrage an das Land NRW zu den konkreten Terminen der Wiederaufnahme des Betriebs und den Hygienevoraussetzungen ist im Moment noch unbeantwortet.)

Die erste Frage aus Kundensicht: Was passiert jetzt mit meiner Buchung?

Im Laufe der Woche werden alle Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer der Veranstaltungen bis Ostern per Mail informiert. Grundsätzlich gelten die AGB der Bonner Kaffeeschule. Es gibt also einen Anspruch, an einem späteren Termin teilzunehmen, wenn nicht selbst die Teilnahme abgesagt wurde.

So viel zu den Gewissheiten. Wann der Betrieb wieder aufgenommen werden kann und welche Workshops mit Sicherheit stattfinden, kann im Moment nicht gesagt werden. Ab hier beginnt eben die Kaffeesatzleserei, an der ich mich nicht beteilige. Die Corona-Pandemie ist nicht in wenigen Wochen vorbei. Das hat Quarks mal wieder gut verständlich erklärt: www.quarks.de

Die Perspektive der Kaffeeschule als Veranstaltungsdienstleister

Was ein kleiner Veranstalter wie die Bonner Kaffeeschule jetzt machen kann, ist, eigene Szenarien aufsetzen. Seit der KW 10 gibt es keine Neubuchungen mehr, geplante Coaching-Termine vor Ort wurden abgesagt. Es fehlen Einnahmen. Laufende Fix-Kosten (Mieten, Nebenkosten, Versicherungen, Abschreibungen) werden im Moment von Rücklagen und vorausbezahlten Workshops getragen. Flexible Kosten sind runtergefahren. Das Ganze geht 4 Wochen gut. In 4-8 Wochen wird’s dünn. Alles ab Mai wird existenzbedrohend.

Um bis Ende des Jahres aus allen laufenden Verträgen (und Kosten) herauszukommen, müsste im Juni das Handtuch geschmissen werden. Dann sammeln sich bis Ende des Jahres 50.000,- € Kosten an. Die eigenen Lebenshaltungskosten nicht berechnet. Worst Case. So und schlimmer geht es vielen kleinen Unternehmen und Soloselbständigen. Die Kosten für die Wirtschaft „werden voraussichtlich alles übersteigen, was aus Wirtschaftskrisen oder Naturkatastrophen der letzten Jahrzehnte in Deutschland bekannt ist“, sagte Ifo-Chef Clemens Fuest heute. Je nach Szenario werde die Wirtschaft 2020 bestenfalls um nur 7,2 Prozent schrumpfen; möglicherweise aber auch um 20,6 Prozent einbrechen. Veranstalter und Soloselbständige bekommen hier die volle Breitseite ab.

Das Ganze steckt dann auch den unternehmerischen Handlungsrahmen ab. Die Kaffeeschule, genauso die Rösterei, als (noch nicht gewinnbringendes) Nebenprojekt sind grundsolide finanziert. Dahinter steht die Idee von unabhängigen Coachings. Kundenorientiert, auf hohem fachlichen Niveau. Lösungsvorschläge orientiert an den Bedürfnissen der Kunden, nicht am billigen Abverkauf. Keine versteckten Empfehlungen mit Provisionen von Maschinenherstellern oder Röstereien. Keine heimliche Akquise für Franchiseanbieter mit entsprechenden Prämien. All das konnte ich in den letzten 7/8 Jahren immer wieder abwehren. Das soll auch so bleiben, denn die Bonner Kaffeeschule ist: fuckin’ independent. Ebenso die Rösterei. Hier ist die Idee: Transparenz von der Pflanze und Farm bis zur Tasse, specialty coffee, also mehr als 80 Verkostungspunkte und ein Preis, von dem Kaffeebauern auch leben können. Transparent, nachhaltig und fair.

 

Die zinsfreien Kredite der Bundesregierung sind für viele Unternehmen eine hilfreiche Unterstützung, um die kommende wirtschaftliche Krise zu überstehen. Allerdings verlagert es bei vielen das Problem nur zeitlich. Für mich und meine Idee von unabhängigem Unternehmen, führt das zu einer finanziellen Abhängigkeit, die die Grundidee ad absurdum führt. 70/80 Wochenstunden für eine eigene Idee zu investieren ist ok, aber für eine Bank? Ohne klare Perspektive, wann und wie es weitergeht? No way!

Das Positive: Zunächst mal haben eine Menge Leute gerade eine kleine oder große Portion Kaffee bestellt. Als Support. Manche sogar, weil er lecker sein soll 😉 Zwei Teilnehmer/Teilnehmerinnen haben auf einen Gutschein für den ausfallenden Kurs verzichtet. Als Support. Drei haben den Kurswert in eine Kaffeebestellung umgewandelt. Karin, vom Foodieblog Bonn geht essen, der gerade selbst alle Aufträge weggebrochen sind, sagte heute im Gespräch: Die Guten überleben. Wir haben uns gegenseitig Mut gemacht. Das hilft immer. (Danke euch allen!) Und: Die Bundesregierung will in dieser Woche Soforthilfen für kleine Selbständige aufsetzen. Wurde bisher von uns Soloselbständigen jedes Krankheitsrisiko, der Verdienstausfall oder das Risiko der Altersarmut selbst getragen, ist die Situation von ca. 2,3 Millionen Menschen zum ersten Mal breit auf der politischen Agenda. Drum bleib ich hoffnungsvoll, dass es hier auch nach der Krise weitergeht. Wer 18 Monate mit den Behörden gerungen hat, um die notwendigen Genehmigungen für eine Rösterei zu bekommen, gibt das eigene Baby nicht so schnell her.

Wie kannst du unterstützen:

  • Wenn du einen Freizeitkurs gebucht hast und es dir erlauben kannst, verzichte bitte auf einen Gutscheinanspruch der Kursgebühren.
  • Wenn das nicht geht: Wandel den Betrag bitte in eine Kaffeebestellung um. (Eine Gutscheinflut nach Wiedereröffnung führt zu Liquiditätsmangel, weil der Platz nicht verkauft werden kann)
  • Buche einen Kurs, sobald sich die Lage beruhigt hat.

Alle gebuchten SCA-Kurse werden zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Auch, wenn mich das in Zukunft Umsatz kostet. Ihr bekommt eure Leistung!

Noch ein kleiner Appell zum Schluß:
Unterstützt die kleinen Unternehmen. Kauft Brot in der Bäckerei, Wein beim Winzer, nicht beim Discounter, Fleisch beim Metzger, Bier in der lokalen Brauerei, Kaffee in der Rösterei. Kauft Kaffee bei Röstereien, die ihre Kaffeeproduzenten vernünftig bezahlen. (Hier graut mir gerade vor den Auswirkungen der Corona-Krise in den Ursprungsländern…) Streamt keine Musik, kauft Sie direkt bei den Bands. Verzichtet auf die Erstattung der Konzerttickets. Schließt ein Abo für eine vernünftige Zeitung ab, nehmt die BILD, nur, wenn das Klopapier ausverkauft ist. Bucht einen Restauranttisch für Juni oder Juli. Bestellt beim Buchladen des Vertrauens, nicht bei Amazon. Verschickt Pakete mit Unternehmen, die ihre Leute anständig bezahlen. Schreibt eine positive Facebook- oder Google-Bewertungen über den einen oder anderen Laden. Bei allem Kontrollverlust im Großen, mit ein, zwei kleinen Dingen kann jede/r von uns etwas für diejenigen tun, die mit Herzblut ihr Business betreiben. Es sind nur Vorschläge. Nehmt euch einfach ein, zwei Sachen vor, die ihr leicht umsetzen könnt. Seid jetzt der- oder diejenige, die ihr später in der Krise gewesen sein wollt.

Bleibt gesund, besonnen und kauft nicht so viel Toilettenpapier
Mark

Ein paar Links zur Situation in NRW und zur Situation von Veranstaltern und Soloselbständigen:

Erlass NRW: www.mags.nrw/pdf

Situation für Selbständige:

sz.de/1.4853039

www.zeit.de/coronavirus-arbeit-selbststaendigkeit-existenzbedrohung-bundesregierung-hilfe/

zeit.de/arbeit/2020-03/corona-krise-pandemie-deutschland-existenzen-wirtschaft-leserstimmen

zeit.de/kultur/2020-03/kulturbetrieb-coronavirus-schliessungen-grossveransaltungen

zeit.de/wirtschaft/2020-03/corona-covid-19-deutschland-wirtschaft-konjunktur-prognose-5vor8

www.zeit.de/hamburg/2020-03/lars-meier-gute-leude-fabrik-festival-kunstszene-freiberufler-coronavirus-krise-hilfe

Sammlung von Verfügungen, Erlassen und Verordnungen des Bundes und der Länder zur Corona-Krise

lexcorona.de

SCA: Online-Examen und Preiserhöhung

Ab Sommer werden die theoretischen Prüfungen zu den SCA-Ausbildungsmodulen nicht mehr wie bisher im Rahmen des Workshops abgehalten, sondern im Anschluss an einen Workshop (bis 14 Tage danach) von zuhause absolviert. Dazu ist ein Online-Auftritt entwickelt worden, der mit dem Login als Learner auf der SCA-Website erreichbar ist. Der Fahrplan für die Umsetzung der Online-Examen:

Juni 2019 – Foundation
Juli 2019 – Intermediate
September 2019 – Professional

Es gibt je nach Format ein Zeitfenster von 30-45 Minuten für die Prüfung und im Anschluss eine direkte Auswertung der Ergebnisse. Zugelassen ist nur, wer vorher die praktischen Prüfungen bestanden hat.

Die SCA (Specialty Coffee Association) schreibt mir dazu:

„Wie Sie als Unternehmer wissen, gehören Preiserhöhungen zu normalen Geschäftstätigkeiten. Und mit der Einführung neuer, verbesserter Systeme, die den Zugriff und die Glaubwürdigkeit verbessern, können einige kleinere Preiserhöhungen erforderlich sein, um unserer Community das bestmögliche Erlebnis zu bieten. Wenn Sie Lernende über diese Änderungen informieren, sollten Sie die folgenden Vorteile erwähnen:

  1. Die Prüfungsergebnisse stehen schneller bereit Lernende erfahren ihre Ergebnisse unmittelbar nach Abschluss der Prüfung.
  2. Allen Lernenden steht ein Standard-Coaching-Bericht bereit, in dem Verbesserungsmöglichkeiten aufgezeigt werden.
  3. Die Bewertung ist standardisiert.
  4. Die Prüfungen werden in die meisten Sprachen übersetzt, die SCA-Lernende und -Ausbilder sprechen. (Momentan werden die Prüfungen in sieben verschiedenen Sprachen bereitgestellt.)
  5. Lernende können zwei Versuche zum Bestehen der Online-Prüfungen unternehmen, wobei für Lernenden im zweiten Versuch keine zusätzlichen Kosten entstehen.“

Verbunden ist das Ganze also mit einer Erhöhung der Verwaltungs- bzw. Zertifizierungsgebühren.

  • Introduction to coffee – 70,- € netto
  • Foundation – 70,- € netto
  • Intermediate – 205,- € netto
  • Intermediate (SCA-Mitglied) – 125,- € netto
  • Professional – 305,- € netto
  • Professional (SCA-Mitglied) – 215,- € netto

Alle Preise werden mit dem deutschen MwSt.-Satz von 19% berechnet.

Für die Gesamtkosten der SCA-Kurse bedeutet das folgende Änderungen:

SCA Barista

  • Foundation – 359,- brutto (zwei statt ein Workshoptag)
  • Intermediate – 699,- brutto (619,- SCA-Mitglieder)
  • Professional – 999,- brutto (919,- SCA-Mitglieder)
  • SCA-Barista-Ausbildungswoche – 1199,- € brutto (1119,- SCA-Mitglieder)

SCA Sensory & Brewing

  • Foundation – 279,- € brutto
  • Intermediate – 699,- brutto (619,- SCA-Mitglieder)
  • Professional – 999,- brutto (919,- SCA-Mitglieder)

Die Preiserhöhungen der SCA werden also nicht eins zu eins weitergegeben! Es gibt lediglich eine Erhöhung des Bruttopreises um 10,- bei den Foundationformaten und um 40,- brutto in der Ausbildungswoche mit ihren drei Zertifizierungen. Der Barista Intermediate wird um 20,- erhöht. Die Differenzen zu den SCA-Erhöhungen werden durch verringerte Workshopgebühren aufgefangen. Es gibt also eine softe Anpassung. Ich hoffe, dadurch auch in Zukunft solch großartige Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den Ausbildungsmodulen zu bekommen, wie bisher:

 

Neu in 2018

Logo und Website

Vor einigen Wochen ist die neue Website online gegangen. Optisch schlicht und (hoffentlich) klar strukturiert, so dass man sich gut und schnell zu recht findet. Der Gedanke war, es weniger wie einen Relaunch, eher wie eine Auffrischung erscheinen zu lassen. Im Laufe des Jahres wird unter der Haube das Buchungssystem getauscht, um mit der finalen Version der Website live zu gehen. Dazu gibt es ein neues Logo der Kaffeeschule, umgesetzt von Herzwerk-Design. Auch hier eine Klarheit und Unverspieltheit mit grafischem Fokus auf den handwerklichen Aspekt der Zubereitung. Das Logo soll im Laufe des Jahres mit entsprechenden Änderungen auch als Logo für eine handwerklich arbeitende Rösterei zum Einsatz kommen. Die Rösterei geht im April/Mai an den Start.

Verschlüsselung

Im Zuge der Arbeit an der Website habe ich ein SSL-Zertifikat über die URL gelegt, so dass alle Daten verschlüsselt übertragen werden. Zu erkennen am grünen Schloss bzw. dem https in der Browseradresszeile. Nichtsdestotrotz: Es werden keine Bank- oder Kreditkartendaten über die Website übertragen. Bei Buchungen einzelner Veranstaltungen gibt es entweder eine Weiterleitung zur Paypal-Zahlung oder einen Mailversand der Rechnung zur Überweisung der Workshopgebühr. Erfasst werden bei Buchung Name, Anschrift, Mailadresse. Dies nun durchgehend verschlüsselt.

Bildungsprämie

Es können wieder Gutscheine der Bildungsprämie für die SCA-Ausbildungskurse eingereicht werden. Nach einjähriger Auseinandersetzung zwischen der Bonner Kaffeeschule und der Programmstelle Bildungsprämie wegen unberechtigter Kürzungen, ist die Kuh vom Eis. Es gilt also: Mit dem Prämiengutschein können 50 Prozent der Veranstaltungsgebühren (max. 500,- €) von SCA-Workshops der Bonner Kaffeeschule beglichen werden.

Rabatt

Ein sehr leidiges und zeitraubendes Thema waren im letzten Quartal ständige Erklärbär-Runden zum Thema Rabatt für Workshops. Weil jemand ja zwei Kurse buche oder selbst nur ein kleiner Shopbetreiber sei oder Studi oder Lehrer oder Mitarbeiter eines Großunternehmens und deshalb ja selbstverständlich… Die beste Anfrage – neben den „Praktikums“anfragen für die Baristamodule – war: „Wir zahlen den Preis für die Mindestteilnehmerzahl, kommen aber mit 20 Personen.“ Ein Hinweis dazu: Es gibt Rabatt für SCA-Mitglieder bei der Prüfungsgebühr (ab Intermediate-Zertifizierung), es werden Gutscheine der Bildungsprämie angenommen. That’s it.

Ein Bullshit-Marketing durch Anheben der Preise um 20% mit anschließenden Aktionen zu Ostern, Weihnachten und einem Adventsgewinnspiel samt „20% auf alles, außer Tiernahrung“ wird es hier nicht geben. Das ist das Schöne an der Selbständigkeit: Auch, wenn man weiß, dass es funktioniert, um Buchungszahlen und Umsatz nach oben zu treiben – man muss es nicht mitmachen. Denn die Bonner Kaffeeschule ist fuckin‘ independent. Es gibt keine Bindung an Hersteller, es findet in den Workshops keine Tupperpartyabverkaufsshow statt. Hohe Qualifizierung, Herzblut beim Thema Kaffee & Kundenorientierung samt klarer Preisstrukturen und unabhängiger Beratung bleiben Kern der Kaffeeschule. Wer das mag, ist herzlich willkommen! Statt Rabatt:

SCA-Nachschulung

Wer drei SCA-Workshops samt bestandener Prüfungen in der Bonner Kaffeeschule mitgemacht hat, erhält ab sofort die Möglichkeit an einer kostenlosen Nachschulung teilzunehmen. Themen und Termine sind unter bk.de/termine_buchungen/ zu finden. Hier können offene Fragen beantwortet, skills rund um die SCA-Module vertieft werden.

Espresso-Workshop

Auf mehrfachen Wunsch hin gibt es ab sofort einen reinen Espresso-Workshop für Home-Baristi: Kaffee-Auswahl, Grundlagen der Extraktionstheorie und praktische Einstellung der Espressomühle samt sensorischer Beurteilung werden hier behandelt.

Coffee Skills Program (CSP) – SCA-Kompaktwoche im Sommer 2018

Didaktisch nicht das Sinnvollste, manchmal organisatorisch für Teilnehmerinnen und Teilnehmer aber die beste Lösung. Im Sommer gibt es auf Wunsch auch zwei Kompaktwochen. Zum einen Introduction to coffee, Sensory, Brewing und Barista skills Foundation an vier Tagen im Juli. Zum anderen Sensory, Brewing und Barista skills Intermediate an sechs Tagen im August. Das wird knüppelhart für Teilnehmerinnen und Teilnehmer, da die Module und Level sehr dicht und intensiv sind. Anschließend kann man aber durch drei bis sechs Monate intensiver eigener Praxis in den einzelnen Disziplinen und Anwendung des Gelernten ein unglaubliches Fundament für den Umgang mit Kaffee bauen.

Gründungswerkstatt

Da die offene (und kostenlose) Gründungswerkstatt gut angenommen wird, hat sich der Unternehmensberater und Partner der Bonner Kaffeeschule Jan Hammesfahr bereit erklärt, auch in diesem Jahr seine Expertise für zwei Termine zur Verfügung zu stellen. Das wird wie immer unter bk.de/termine_buchungen/ veröffentlicht. Sommer und Herbst/Winter sind anvisiert.

Anmeldungen SCA-Prüfungen

Jede Kursteilnehmerin, jeder Kursteilnehmer der SCA-Module muss sich ab sofort bei der SCA registrieren und erhält einer “Lerner ID”. Kursteilnehmer müssen sich anschließend immer auch über die SCA Webseite für einzelne Kurse anmelden. Die Links zu den Kursen auf der SCA-Website sind auf jeder einzelnen Veranstaltungsseite der Bonner Kaffeeschule hinterlegt. Eine vollständige Buchung bedeutet also: Buchung hier auf der Website, Registrierung als Learner bei der SCA & Anmeldung zur Prüfung mit diesem Login über die entsprechende Veranstaltungsseite bei der SCA. Klingt komisch, ist es aber  nicht. Eigentlich ganz einfach 😉

Kaffeereise: Schlechte Erreichbarkeit

Die alljährliche Reise in ein Kaffee-Ursprungsland findet 2018 im September statt. In der Zeit (KW 37/38) wird es schwierig, Mailanfragen und Buchung zu bearbeiten. Das alles wird im Anschluß (KW39) brav abgearbeitet. Es geht nix verloren!

 

Aus dem Coffee Diploma wird das Coffee Skills Program (CSP)

Coffee Skills Program (CSP) heißt das neue weltweite Ausbildungssystem der Specialty Coffee Association (SCA). Es vereint das bisherige europäische Schulungsprogramm “Coffee Diploma System” (CDS) mit dem amerikanischen Ausbildungsprogramm Pathways.

 

COFFEE SKILLS PROGRAM: MODULE und LEVEL

Specialty coffee ist ein vielfältiger Bereich in der Kaffeewelt. Die Innovationen und den Auftrieb im Kaffeebusiness finden wir meist in den Specialty-Spots und das neue Coffee Skills Programm der SCA soll diese mit Leidenschaft, Wissen und Handwerk zusammenbringen. Es soll helfen, Trainings- und Ausbildungswege gemäß der je eigenen Interessen und Bedürfnisse bereitzustellen und zugleich weltweit hohe Standards im Kaffeesegment setzen.

Wer bisher im Coffee Diploma zuhause war, findet viele Elemente wieder. Das Coffee Skills Program (CSP)  besteht aus sechs Modulen: Introduction to Coffee, als Einführung mit einem Level, darüber hinaus fünf spezialisierte Bereiche, Module: Barista Skills, Brewing, Green Coffee, Roasting und Sensory Skills.

Jedes der fünf Module hat drei Level, im Schwierigkeitsgrad aufsteigend. Für jedes Level – Foundation = 5, Intermediate = 10, Professional = 25 – erhält man eine bestimmte Punktzahl. Mit 100 Punkten hat man das SCA Coffee Skills Diploma erreicht, also nicht mehr wie bisher ein europaweites, sondern ein weltweit anerkanntes Diploma.


Die bisherigen Zertifikate und Credit Points der SCAE werden anerkannt. Alle Wegleitungen und Curricula werden überarbeitet. Dementsprechend müssen auch wir autorisierten Trainer Kurse und Schulungsunterlagen anpassen. Zur Zeit liegen „meine“ Module Introduction, Brewing, Sensory und Barista skills englischsprachig bis zum Intermediate-Level vor. Die Übersetzung der Curricula und der Prüfungen steht noch aus… Es gibt auch zeitliche Vorgaben für die einzelnen Module und Level. So muss zum Beispiel der Barista Professional in Zukunft dreitägig stattfinden.
Das neue Programm wird in den folgenden Sprachen verfügbar sein: Koreanisch, Chinesisch, Italienisch, Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Russisch.

Außerdem gibt es Mindeststandards für Akademien und Ausbildungsstätten. Diese sind Teil des Vertrages des Trainers und der SCA. Es besteht darüber hinaus die Möglichkeit für Ausbildungsstätten, mit einer Extrazahlung den Status “Premier Training Centre” zu erwerben.

 

Anmeldungen und Prüfungen

  • Jede Kursteilnehmerin, jeder Kursteilnehmer muss sich ab sofort bei der SCA registrieren und erhält einer “Lerner ID”. Mit dieser bleiben die besuchten Kurse, bestandenen Prüfungen, etc. verbunden.
  • Alle Kurse im CSP werden in Zukunft auch auf der SCA Education Webseite einsehbar sein. Kursteilnehmer müssen sich immer auch über die SCA Webseite für einzelne Kurse anmelden.
  • Schriftliche Prüfungen werden in Zukunft online abgenommen, ggf. auch nach dem Kurstag. Sie sind zufallsgeneriert, d.h. dass auch der Kursleiter die genauen Formulierungen nicht kennt.
  • Über die ID kann das Diplom für den Teilnehmer bestellt werden.

 

SCA+BROCHURE+aw+pages+US+no+bleed+low

 

Interview zur Sammlung Klaus J. Jacobs

Das Auktionshaus Lempertz bat zum Gespräch. Hintergrund war: Die Versteigerung der Sammlung Jacobs Kaffeemuseum. Im entsprechenden Ausstellungskatalog wurde das Interview jetzt veröffentlicht.

Katalog mit aufgeschlagener Seite
Ausstellungskatalog

Was ist ein Master-Coffeologe?

Die internationale Coffeeologen-Ausbildung beinhaltet alles, was mit der modernen Kaffeeindustrie zu tun hat. Von der Bohne (Botanik, Anbau, Anbaugebiete, Aufbereitung, Handel, Lagerung, Röstung, Zubereitung, Verkostung, Brühmethoden, Kaffeebarmarkt), über die Praxis (Arbeiten mit verschiedenen Kaffeemühlen und -maschinen, Zubereitung diverser Getränke, Latte Art, Cupping und Kaffeeverkosten) bis hin zu modernen Aspekten des heutigen Kaffeeumfeldes (Rezepte, Coffee & Spirits, Kaffee als Bargetränk, Molekulare Coffee-Drinks). Über weitere Fortbildungen – bei mir war es unter anderem eine Röstausbildung – wird man dann zur Masterprüfung zugelassen.

Braucht man ähnlich wie ein Önologe ein hohes Differenzierungsvermögen in der Geruchs- und Geschmackswahrnehmung?

Ja, es ist grundsätzlich sinnvoll für die Arbeit mit Kaffee, die Sensorik zu schulen. Es ist unser wichtigstes Werkzeug bei der Bewertung von Rohkaffee, gerösteten Kaffee, dem Röstrezept oder der Zubereitung. Kaffee ist ein komplexes Getränk, darum müssen wir unserem Messinstrument, der Geruchs- und Geschmackswahrnehmung, vertrauen können.

Welcher Teil der Kulturgeschichte des Kaffees fasziniert Sie am meisten?

Das Spannendste für mich ist die Zeit des 17./18. Jahrhunderts. Hier emanzipiert sich das Bürgertum von Adel und Klerus, es erscheinen erste Zeitungen und das Kaffeehaus ist der Multiplikator für diese und allgemein für die Ideen der Aufklärung. Das ist die Geburtsstunde einer bürgerlich-liberalen Öffentlichkeit. Im britischen oder französischen Kaffeehaus wird die höfische Öffentlichkeit durch eine frei räsonierende abgelöst. In der permanenten Diskussion sollte nunmehr allein die Autorität des Arguments zählen. Das finden wir in “Strukturwandel der Öffentlichkeit” bei Habermas sehr gut beschrieben. Interessant ist das vor allem, weil wir im digitalen Zeitalter vor der Frage stehen, ob und wie wir dieses Erbe retten wollen.

Könnten Sie heute einen Geschmack aus dem 17. oder 18. Jh. rekonstruieren?

Das ist schwer. Beim Kaffee haben wir so viele Einflussfaktoren: Kaffeeart, Varietät/Unterart, Bodenbeschaffenheit, Region, Anbauland, klimatische Bedingungen, Qualität der Ernte, Transportbedingungen, Röstverfahren, Zubereitungsverfahren, Qualität des Mahlwerks, des Wassers u.v.m. Da das nicht alles im Detail dokumentiert ist, können wir heute schwerlich den Geschmack des 17. Jh. rekonstruieren.

Wie könnte man sich denn auf die Suche nach dem „früheren“ Geschmack machen?

Was ich empfehlen kann, ist z.B. die Teilnahme an einer äthiopischen Kaffeezeremonie. In Äthiopien finden wir den biologischen Ursprung der Arabica-Pflanze und die Geburtsstätte der Kaffee-Zubereitung. Das Rösten über Feuer, das Mörsern der gerösteten Bohnen, die Zubereitung in der Jebena – einer Kaffeekanne aus Ton – das ergibt wohl den ursprünglichsten Kaffeegeschmack. Außerdem ist die Zeremonie ein soziales Ereignis und ein Zeichen von Gastfreundschaft. Das hat sich in allen späteren Kaffeekulturen bis heute fortgesetzt.

Tonkrug im Vordergrund, Kaffeetassen im Hintergrund
Jebena: Kaffeezeremonie im äthiopischen Restaurant Bonn – Roha

Auch der in einem arabischen Restaurant zubereitete Mokka ist ein sehr ursprüngliches Getränk. Von der UNESCO ist die Zubereitungsart und die türkische Kaffeekultur zum immateriellen Weltkulturerbe erhoben worden.

Wie erklären Sie sich die ungebrochene Anziehungskraft von Kaffee auf alle Altersgruppen und welcher Trend ist Ihr Favorit?

Es ist wohl immer das Zusammenspiel von Kaffee als Genussmittel und der sozialen, kommunikativen Komponente. Bei aller Maschinen-Aufrüstung im Haushalt: Man trifft sich gerne auf einen Kaffee außerhalb. Das war im 18. Jahrhundert nicht anders als heute. Mein favorisierter Trend ist die Rückbesinnung auf das Handwerk: Wir finden mehr und mehr lokale, handwerkliche Röstereien und specialty coffeeshops, die sehr hochwertigen Kaffee einkaufen und zubereiten. Ich mag die Vielfalt, die hier entsteht.

Welches Objekt aus der Sammlung Jacobs ist für Sie am spannendsten und warum?

George Grosz, Ober zwei kleine Pils. Das frühe Werk seiner Kaffeehausszenen wurde ja erst spät wiederentdeckt. Hier haben wir alles andere als eine vornehme Kaffeehausszene. Das dralle Leben, der Alkohol, die erotisch aufgeladene Atmosphäre – all das wirkt wenig museal und gehört eben mit zur Kulturgeschichte des Genussmittels Kaffee. Auch das Karikaturenhafte und das Aufgreifen von sozialen Gegensätzen, das beim späteren Grosz eine wichtige Rolle spielt, finden wir bereits deutlich angelegt.

Was ist die verrückteste Kaffee-Kreation, die Sie je geschmeckt haben?

Ich bin da eher puristisch und möchte möglichst die Herkunft des Kaffee, die regionale und sensorische Besonderheit rausschmecken. Insofern war es die Filterzubereitung eines äthiopischen Nekisse N2. Die unglaubliche Balance von Süße und Säure, die fruchtigen Aromen und das cremige Mundgefühl des Kaffees haben mich sehr beeindruckt.

Was ist das optimale Frühstück für einen Coffeologen?

Frisch gemahlener Kaffee aus der regionalen Rösterei in der Lieblingszubereitungsart gebrüht, dabei mit 6g auf 100ml Wasser dosiert. Mit entsprechendem Mahlgrad. Als Beilage eine gute Zeitung oder ein gutes Gespräch – das ist schon optimal. Oder wie Johnny Cash das Paradies beschreibt: “This morning, with her, having coffee.”

 

Die Vorbesichtigung zur Ausstellung beginnt am 10.11. im Auktionshaus Lempertz. Die Versteigerung findet am 16.11. statt.

Bonner Brew Battle #2

Wir laden Coffeenerds und Coffeelover ein zum zweiten Bonner Brew Battle! Das gnadenlose Battle und ein feines Get-together wird verknüpft mit einem wichtigen Thema.

17.00 Uhr – … and coffee for all
17.30 Uhr – Vorrunde: Brühen des eigenen Lieblingskaffees mit Hario V60, Bewertung durch eine gnadenlos subjektive Jury.
18.30 Uhr – Endrunde (Qualifizierte der Vorrunde): Brühen eines unbekannten Kaffees mit V60, Bewertung der Kaffees und Kühren des Siegers durch eine subjektive aber unbestechliche Jury.
19.00 Uhr – Preisverleihung (Ehre, Ruhm & Kaffeepäckchen aus lokalen Röstereien) und Get-together.

5,- Teilnahmegebühr und eine Spendenbox für Zuschauer. Alle Einnahmen gehen zu 100% (die Unkosten werden nicht abgezogen, sondern von uns übernommen) an die UNO-Nothilfe (Mittelmeer-Flüchtlingshilfe). Das ist ein weiterer Beitrag zum Thema Röster & Baristi gegen Rassismus https://www.facebook.com/groups/RoesterundBaristigegenRassismus/

Anmeldung Teilnehmer: per mail an info (at) bonner-kaffeeschule.de
Anmeldung Zuschauer: per Klick auf „Teilnehmen“ bei Facebook

… this is how we brew it!

SCA – Specialty Coffee Association

Seit dem 01. Januar 2017 ist aus der 1982 gegründeten Specialty Coffee Association of America (SCAA) und der 1998 gegründeten Speciality Coffee Association of Europe (SCAE) offiziell eine Organisation geworden:

The Specialty Coffee Association (SCA) is a membership-based association built on foundations of openness, inclusivity, and the power of shared knowledge. From coffee farmers to baristas and roasters, our membership spans the globe, encompassing every element of the coffee value chain. SCA acts as a unifying force within the specialty coffee industry and works to make coffee better by raising standards worldwide through a collaborative and progressive approach. Dedicated to building an industry that is fair, sustainable, and nurturing for all, SCA draws on years of insights and inspiration from the specialty coffee community.

 

Die Website und das Logo sind bereits angepasst. Alle Auswirkungen auf Ausbildungssystem und Coffee Diploma, alle organisatorischen Folgen, werden in den nächsten Monaten kommuniziert.

„If your business is coffee, then this is the place for you. Explore, collaborate, progress and inspire as we build a sustainable future for coffee, today.“

Neue Location

Ab Mai 2017 gibt es alle Workshops und Schulungen in besserer Ausstattung. Als Vorlage dient ein Paper der Specialty Coffee Association (SCA) für Prämium Trainingscenter. So gibt es etwa einen eigenen Theorieraum, mehr Maschinen etc. und für den Coach endlich eine Gastrospülmaschine 😉

Die Adresse:
Bonner Kaffeeschule
Klara-M.-Faßbinder-Straße 6
53121 Bonn